Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott

Die Hütte spielt in den USA. Hauptfigur ist Mackenzie Allen Philips, genannt „Mack“. Er ist mit Nan verheiratet, sie haben fünf Kinder, denen Mack ein liebevoller Vater ist.

Vier Jahre vor der eigentlichen Handlung macht Mack mit den jüngeren dreien seiner Kinder Campingurlaub am Wallowa Lake, einem See in der Nähe von Joseph, Oregon. Als die älteren beiden mit dem Kanu kentern und sein Sohn unter Wasser eingeklemmt ist, springt Mack ins Wasser und rettet ihn. Zurück am Lagerplatz stellt sich heraus, dass die sechsjährige Missy innerhalb der wenigen Minuten verschwunden ist. Ein Zeuge hat sie auf dem Beifahrersitz eines Geländewagens gesehen. Die Polizei wird eingeschaltet und findet Indizien dafür, dass Missy von einem bereits bekannten Serienmörder entführt wurde. Wie die vier anderen Opfer bleibt auch Missy verschollen, aber hoch oben im Gebirge wird erst das Entführungsfahrzeug und dann, in einer verlassenen Hütte, Missys Kleid gefunden, zerfetzt und blutgetränkt. Mack bricht unter dem gewaltigen Schmerz zusammen und versinkt in Depressionen und Schuldgefühlen, er selbst nennt es „die Große Traurigkeit“, die nun sein Leben beherrscht.

Am Anfang der Haupthandlung erhält Mack einen Brief, dessen Absender ihn auffordert, sich am Wochenende mit ihm in eben jener Hütte zu treffen. Der Brief ist nur mit „Papa“ unterzeichnet. Macks Vater war ein Kirchenältester und Alkoholiker, der seine Familie schwer misshandelte und insbesondere den 13-jährigen Mack bei einer Gelegenheit so prügelte, dass dieser darauf seinen Vater vergiftete und sein Elternhaus für immer verließ. Mack fragt sich nun, von wem der Brief stammt: Von seinem Vater? Von Missys Mörder? Oder gar von Gott selbst, den seine Frau Nan herzlich „Papa“ nennt, zu dem er selbst aber keine richtige Beziehung hat?

 

(Text: Wikipedia / Video: © 2017 Concorde Filmverleih GmbH)